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CADFEM Austria Newsletter
Simulation ist mehr als Software
1.
Die CAE-Fachkonferenz von CADFEM und ANSYS - DANKE!
Simulation macht vieles möglich. Keynotes von HP & Intel, sowie KTM Technologies und John Deere im Rahmen der CAE-Fachkonferenz Ende April zeigten, wie Simulation Qualität, Zeit- und Kostenreduktion und Innovation vorantreibt.
180 Gäste folgten der Einladung von CADFEM Austria und ANSYS Germany zur diesjährigen gemeinsamen Fachkonferenz zur Numerischen Simulation im Schloß Schönbrunn Tagungszentrum in Wien. In drei parallelen Sessions berichteten Anwender über aktuelle Simulationsprojekte aus den Anwendungsgebieten Strukturmechanik, Strömungsmechanik, sowie Elektromagnetismus. Simulation zum Anfassen wurde den Teilnehmern auf der Fachausstellung geboten. So nutzten sie z.B. über die CADFEM Engineering Simulation Cloud remote die im Rechenzentrum in Karlsruhe verfügbare HPC-Infrastruktur. Interessierte, die in Wien nicht dabei sein konnten, weisen wir gerne auf die Fachkonferenz zur Numerischen Simulation in Bremen von 24. - 26. Juni hin.
2.
Optimierung von Turbomaschinen - ein integrierter Ansatz
ANSYS und optiSLang bieten mit der Anwendung numerischer Simulation und Optimierung auf Grundlage objektiver und reproduzierbarer CAE-Methoden einen neuen Ansatz in der Entwicklung von Turbomaschinen-Designs.
Bei der Konstruktion von Turbomaschinen sind viele Variablen involviert, die jeweils komplexe Auswirkungen auf die Performance des Endprodukts haben. Heutzutage beginnen die meisten Entwicklungsmethoden mit einer eindimensionalen Analyse. Der nächste Schritt ist eine CFD-Simulation, die eine genauere Evaluierung von Strömungsgeschwindigkeit sowie Richtungs- und Druckbedingungen ermöglicht. Um die Ergebnisse richtig interpretieren zu können und die ausschlaggebenden Optimierungsparameter zu identifizieren, benötigt es vor allem folgendes: viel Zeit und Erfahrung. ANSYS Workbench und die Dynardo Software optislang ermöglichen einen neuen, effizienten Ansatz für die Optimierung von Turbomaschinen. Mit diesem automatisierten Workflow lassen sich reproduzierbare Verfahren der Geometrieaufbereitung, hoch-qualitativen FE-Vernetzung, parametrischen Optimierung und Robustheitsbewertung in den CAE-Entwicklungsprozess integrieren.

Informationen:

3.
Tech Tipp: Schweißnahtberechnung mit der FE-Methode
Bei der Analyse von geschweißten Baugruppen stellt sich oft die Frage, wie auf der Basis von FE-Analyseergebnissen die Festigkeit der Schweißnähte normgerecht nachgewiesen werden kann. Drei Konzepte mit unterschiedlichem Detaillierungsgrad stehen zur Auswahl.
Das Nennspannungskonzept hat den Vorteil, dass Schweißnahtverbindungen ohne detaillierte Modellierung der Schweißnähte ausgewertet können. Die benötigten Spannungen werden über die Balkentheorie anhand der Schnittreaktionen (Kräfte und Momente) und der Eigenschaften der wesentlichen Querschnitte (Fläche, Flächenträgheitsmomente) berechnet.
Im Strukturspannungskonzept werden Spannungen am Schweißnahtübergang ausgewertet. Hierzu muss die Schweißnaht selbst als eigenes Bauteil ausmodelliert werden. In den meisten Fällen ist deshalb für die gesamte Struktur die Verwendung eines 3D-Solid-Modells nötig.
Die lokale Beanspruchung einer Schweißnaht mit seiner realen Geometrie und seinen Werkstoffeigenschaften lässt sich im Kerbspannungskonzept bestimmen. Hier muss allerdings ein möglichst realitätsnahes Modell der Schweißnaht mit kleinen Rundungen an den Schweißnahtkanten erstellt werden.
Alle Konzepte haben Vor- und Nachteile. Die Wahl ergibt sich oft aus der zur Verfügung stehenden Zeit und dem geforderten Detaillierungsgrad.

Hinweis: In unserem Tech Tipp-Dokument werden die Konzepte detaillierter erklärt. Den Download-Link finden Sie unten.

Informationen:

4.
Simulation in Ihrer Produktentwicklung? Legen Sie den ersten Gang ein!
Wie kann ich Simulation für mein Unternehmen nutzen?
Wie kann der Simulationsprozess genau aussehen?
Was muss ich für eine erfolgreiche Einführung beachten?
Informationen zu diesen und weiteren Fragen erhalten Sie in einem neuen CADFEM Webinar. Das Webinar richtet sich an Neueinsteiger ohne Vorkenntnisse in der Simulation, die über den Einstieg in diese Technologie nachdenken. Wir zeigen Ihnen in diesem Webinar erste Schritte für die Einführung von Simulation in Ihrer Produktentwicklung. Simulationen physikalischer Eigenschaften sind längst zum Erfolgsfaktor und unverzichtbaren Baustein geworden, um sich international an schnell wandelnden Märkten durchzusetzen. Ingenieure und Physiker österreichischer Marktführer, aus der mittelständischen Industrie und hochspezialisierten Kleinunternehmen setzen dabei auf CADFEM und die führende Simulationstechnologie von ANSYS. Treten auch Sie mit Ihrem Unternehmen in die CAE-Welt ein.
Informationen: www.cadfem.at/webinare
5.
Schraubenberechnung nach VDI 2230 "inside ANSYS"
Schraubennachweise sind in der Praxis aufwändig und damit oft fehleranfällig. CADFEM bietet dafür das Werkzeug „Bolt Assessment inside ANSYS“ und dezidierte Seminarveranstaltungen an.
Die von CADFEM entwickelte Lösung basiert auf der etablierten Kisssoft-Technologie und erspart viel manuelle Arbeit auf dem Weg zum richtlinienkonformen Nachweis nach VDI 2230. In Webinaren wird die Vorgehensweise in „Bolt Assessment inside ANSYS“ kompakt vorgestellt. Detailliert kann die effiziente Schraubenberechnung in den entsprechenden Seminaren erlernt und geübt werden.

Informationen:

6.
Innovation ist berechenbar - Case Studies im CADFEM Journal
CADFEM Kunden wie die IGEL AG (Elektroantriebe), HILITE (Motorkomponenten) und MAPAL (Werkzeuge) schildern, wie sie numerische Simulationen bei der Entwicklung innovativer Produkte eingesetzt haben.
Innovation ist neben Qualität und Kostenminimierung eines der wichtigsten Schlagworte für alle, die sich mit der Produktentwicklung auseinandersetzen. Das CADFEM Journal zeigt in der ersten Ausgabe 2015, wie Simulation zur Entwicklung innovativer Produkte beigetragen hat. Die Artikel beschäftigen sich u.a. mit Multiphysik-Simulationen für die Auslegung elektrischer Antriebe, Wärmemanagement in der virtuellen Produktentwicklung mit Icepak, Simulation in Zeiten von Industrie 4.0 oder Optimierung von Faserverbundbauteilen im Segelrennsport.

Informationen:

7.
Engineering-Werkzeuge von CADFEM für ANSYS
CADFEM ANSYS Extensions sind von CADFEM und Partnern entwickelte Engineering-Werkzeuge für ANSYS. Integriert in ANSYS Workbench erweitern sie den Funktionsumfang von ANSYS punktuell um spezifische Anwendungen.
„FKM inside ANSYS“ für Nachweise, „optiSLang inside ANSYS“ für Robustheitsbewertungen oder , „MoldSim inside ANSYS“ als Bindeglied von Spritzguss- und Festigkeitssimulation – mit diesen und anderen CADFEM ANSYS Extensions kann ANSYS gezielt erweitert werden. Die derzeit insgesamt sechs verschiedenen Produkte adressieren über die genannten Bereiche hinaus auch die Anwendungen Schraubenbewertung nach VDI 2230, Datenkompression und Visualisierung sowie Modellordnungsreduktion.
Informationen: www.cadfem.at/extensions
8.
CADFEM ist „ANSYS ELITE Channel Partner“
ANSYS Inc. hat weltweit an fünf Channel-Partner den Elite-Status vergeben. Als einziger Partner in Europa hat die CADFEM GmbH in Deutschland einschließlich CADFEM Austria und CADFEM Suisse diesen Status erhalten.
Die Vergabe des Elite-Status erfolgt im Rahmen des erweiterten Programms zur Unterstützung und Betreuung umfassender Multiphysics-Lösungen. Die Channel-Partner werden für Vermarktung, Verkauf, Unterstützung und Service des umfangreichen Multiphysics-Simulationsportfolios von ANSYS zertifiziert. Ravi Kumar, Leiter des weltweiten Channel-Programms bei ANSYS: „Unsere Elite-Partner bringen die besten Leistungen, um den Einsatz von ANSYS-Technologien zu unterstützen und unsere langfristige Vision der simulationsbasierten Produktentwicklung voranzutreiben“.
9.
CADFEM Open House – Wir rechnen mit Ihnen in Innsbruck
Mit dem CADFEM Open House bieten wir ein völlig neues Format an, die Möglichkeiten der Simulation kennenzulernen. Persönlich, individuell und kostenlos.
„Erkläre es mir und ich werde es vergessen. Zeige es mir und ich werde mich erinnern. Lass es mich selber tun und ich werde es verstehen.“ Ganz im Sinne des alten Konfuzius führen die Teilnehmer am CADFEM Open House Schritt für Schritt selbst eine Simulation mit ANSYS durch: An einem selbst gewählten Beispiel und unter Anleitung durch einen persönlichen Tutor. Zur Teilnahme an der Veranstaltung sind keine Vorkenntnisse in ANSYS notwendig! Der nächste Termin ist am 09.07.2015 in Innsbruck.

Informationen:

10.
Mit ANSYS nCode DesignLife die Lebensdauer bewerten
Das neueste Tutorial auf dem CADFEM Youtube-Kanal zeigt, wie eine Lebensdauerbetrachtung (LCF) einer Spannzange mit ANSYS nCode DesignLife durchgeführt werden kann.
Sie erhalten einen Einblick in die Lebendauerbewertung einer Spannzange in einer Drehmaschine. Das Video erklärt die Begriffe LCF und HCF und geht auf ANSYS nCodeDesignLife EN constant ein. Der Schaden pro Schwingspiel und die größte Anzahl ertragbarer Schwingspiele, bis Versagen eintritt, können ermittelt werden. Dabei ist ANSYS nCode DesignLife vollkommen in der ANSYS Workbench integriert und eine einmal aufgesetzte Ermüdungsprozesskette kann problemlos mit veränderten Randbedingungen wiederholt werden.

Informationen:

Unter dem Link www.cadfem.at/newsletter können Sie sich
unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse aus dem Verteiler des CADFEM Austria Newsletter austragen.
Stand: 18.05.2015: Irrtümer und Änderungen vorbehalten!
Die nächste Ausgabe ist für Juli 2015 geplant.